Patch-Management

Patch-Management für Windows, Exchange und Fremdsoftware

Der schwierigste Teil am Patchen ist nicht das Installieren, sondern die Frage, ob man dem Ergebnis glauben darf. WollConnect misst nach jeder Installation neu — und sagt es, wenn eine Zahl aus einem anderen Grund null lautet als „alles aktuell“.

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Drei Quellen, drei getrennte Vorgänge

Windows-Updates, Exchange-Sicherheitsupdates und veraltete Fremdsoftware stehen nebeneinander auf einer Seite — aber sie werden getrennt installiert. Das ist Absicht: ein Exchange-Sicherheitsupdate hält die Dienste an und nimmt einen Mailserver für Minuten aus dem Betrieb, ein neues 7-Zip merkt niemand. Wer beides hinter einen Knopf legt, trifft diese Entscheidung stellvertretend.

Der Exchange-Knopf erscheint nur dort, wo wirklich ein Exchange läuft — nicht dort, wo bloß die Verwaltungswerkzeuge installiert sind. Fremdsoftware läuft über winget, Paket für Paket, mit eigenem Ergebnis je Paket.

Patching-Ansicht im WollConnect Portal mit der Meldung, dass auf einem Gerät ein Update fehlt und vier Programme veraltet sind, daneben getrennte Knöpfe für Windows und Software.
Windows-Updates und Fremdsoftware werden getrennt gezählt und getrennt eingespielt.

Was andere Werkzeuge verschweigen

Ein Server ohne die Quelle „Microsoft Update“ meldet völlig wahrheitsgemäß null offene Updates — und ist trotzdem ungepatcht, weil Exchange- und SQL-Updates über diese Quelle laufen und sie auf vielen Maschinen gar nicht registriert ist. WollConnect erkennt das und schreibt statt „alles aktuell“ den Hinweis, dass nur Windows geprüft wurde. Nachtragen lässt sich die Quelle mit einem Klick.

Dasselbe beim Neustart: Updates, die installiert sind und nur noch auf einen Neustart warten, verschwinden aus der Suche. Ein Gerät mitten im Patchlauf sähe damit aus wie ein fertiges. Der Neustartzustand wird deshalb getrennt gemessen und angezeigt.

Nachmessen statt dem Bericht glauben

Windows meldet für ein Update auch dann Erfolg, wenn es anschließend weiter angeboten wird. Deshalb streicht kein Installationsbericht etwas aus der Liste — nach jeder Installation läuft automatisch eine neue Suche, und was danach angezeigt wird, stammt aus dieser Messung.

Scheitert etwas, steht der Grund im Klartext daneben, nicht nur ein Fehlercode: „kein Speicherplatz auf dem Datenträger“ ist eine Handlungsanweisung, „0x80070070“ ist eine Suchaufgabe.

Was nie automatisch mitläuft

Datenbanken, Sicherungssoftware und Sicherheitssoftware werden angezeigt, aber nie stillschweigend mitaktualisiert. Ein Hauptversionssprung einer Datenbank, ausgelöst von einem Sammelhaken, ist kein Patchvorgang — das ist ein Ausfall mit Ansage. Sie stehen mit dem Hinweis „nur von Hand“ in der Liste, damit die Entscheidung bei einem Menschen bleibt.

Häufige Fragen

In welchen Modellen ist Patch-Management enthalten?

Ab Cloud Team. Cloud Business enthält zusätzlich Scripts. On-Premises enthält beides.

Werden auch Exchange-CUs installiert?

Nein. Über Microsoft Update laufen die Sicherheitsupdates (SUs). Kumulative Updates (CUs) werden von Microsoft als ISO ausgeliefert und bleiben Handarbeit — daran kann kein Werkzeug etwas ändern.

Wird ohne Rückfrage neu gestartet?

Nein. Das Neustart-Kästchen ist leer vorbelegt, und der Neustart erfolgt nur, wenn Windows ihn tatsächlich verlangt und Sie ihn ausdrücklich erlaubt haben.

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