Fernwartungssoftware
Fernwartungssoftware für Unternehmen und IT-Abteilungen
Fernwartung heißt im Alltag selten „einmal draufschauen“. Es heißt: an ein Gerät kommen, das gerade niemand bedient, nachvollziehbar arbeiten und hinterher belegen können, wer wann was getan hat. WollConnect ist dafür gebaut.
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Unbeaufsichtigter Zugriff ist der Normalfall, nicht die Ausnahme
Der größte Teil der Arbeit passiert an Servern und an Arbeitsplätzen, an denen niemand sitzt: nachts, im Wartungsfenster, an einem Standort ohne eigene IT. WollConnect installiert dafür einen Agenten als Systemdienst. Er meldet sich beim Server an und ist erreichbar, sobald das Gerät läuft — unabhängig davon, ob ein Benutzer angemeldet ist.
Weil der Agent als Dienst läuft, funktioniert auch das, woran begleitete Werkzeuge scheitern: der Anmeldebildschirm, die Benutzerkontensteuerung und Strg+Alt+Entf. Wer auf einem Server ein Update einspielt und danach die Anmeldung braucht, verliert die Sitzung nicht.
Keine eingehende Portfreigabe
Der Agent baut die Verbindung selbst nach außen auf und hält sie offen. Der Techniker verbindet sich ebenfalls nach außen. Beide treffen sich auf dem Relay. Das bedeutet: in der Firewall des Kunden muss kein Port geöffnet und keine Portweiterleitung eingerichtet werden.
Das ist kein Komfortmerkmal, sondern der Punkt, an dem in vielen Ausschreibungen die Entscheidung fällt. Ein Fernwartungsweg, der eine eingehende Regel braucht, ist ein dauerhaft offenes Tor — auch dann, wenn gerade niemand supportet.
Wer was darf, wird einzeln vergeben
Rechte hängen am Benutzer, nicht an einer Rolle mit festem Umfang. Zugriff auf zugewiesene Geräte, Zugriff auf alle, Zuordnungen verwalten, Software verteilen, Scripts schreiben, Scripts ausführen, Patchen — jedes davon ist einzeln vergebbar und einzeln entziehbar.
Der Unterschied wird im Alltag konkret: der Auszubildende darf auf die Arbeitsplätze eines Kunden, aber nicht auf dessen Server. Der Kollege darf ein freigegebenes Script starten, aber nicht ändern, was es tut. Beides mit demselben Werkzeug, ohne zweite Installation.
Was WollConnect außerdem übernimmt
Fernwartung ist der Anfang. Sobald ein Agent auf einem Gerät läuft, lässt sich damit mehr tun, als sich den Bildschirm anzusehen:
- Patch-Management für Windows, Exchange und Fremdsoftware — mehr dazu
- Scripts in PowerShell und zsh, auf einem Gerät oder auf allen eines Kunden
- Dateiübertragung in beide Richtungen, mit Fortschrittsanzeige auf dem Zielgerät
- Softwareverteilung, unter anderem für den ESET-Rollout
- Agent-Installer, die je Kunde vorbereitet werden
Häufige Fragen
Welche Betriebssysteme unterstützt WollConnect?
Der Agent läuft auf Windows und auf macOS. Der Viewer ist für Windows und macOS verfügbar. Windows-Server werden ausdrücklich unterstützt, einschließlich unbeaufsichtigtem Zugriff auf den Anmeldebildschirm.
Braucht der Kunde eine Portfreigabe in seiner Firewall?
Nein. Agent und Viewer bauen die Verbindung jeweils von innen nach außen auf und treffen sich auf dem Relay. Eingehende Regeln sind nicht nötig.
Funktioniert der Zugriff auch, wenn niemand angemeldet ist?
Ja. Der Agent läuft als Systemdienst und ist erreichbar, sobald das Gerät läuft. Anmeldebildschirm und Benutzerkontensteuerung sind bedienbar.